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Pfarre Jedlesee

1713 ließ die Gräfin Antonia Renata von Bouquoy die Loretto-Kapelle erbauen, weil sie der Pest, die gerade im Land war, entkam.
Die Kapelle wurde nach dem Vorbild der Loretto- Kapelle bei Anonca in Italien erbaut. Die Steine dieser Kapelle sollen, was geschichtlich nicht ganz erwiesen ist, von dem Geburtshaus von Maria von Nazareth stammen, und von Kreuzrittern mitgebracht worden sein.
Die Marienstatue auf dem Hochaltar gleicht ebenfalls stark dem italienischen Vorbild.
In dieser Gegend gab es damals bereits drei Kapellen, über die heute allerdings nur sehr wenig mehr bekannt ist.
1779 wurde die Kapelle vom Leibarzt von Maria Theresia, Freiherrn von Störck, zu einer Kirche ausgebaut.
1877 ließ der damalige Pfarrer, Vinzenz Wenhar, den Turm bauen.
1783 wurde Jedlersee eine eigene Pfarre. Franz Jakob Liesneck war der erste Lokalkaplan. Straßennamen in Jedlersee erinnern daran: seit 1901 Staßenverbindung nach pfarrer Wenhart benannt. Seit 1909 Ließneckgasse
Besonderheiten: Überschwemmungen: Zwischen 1012 und 1900 gab es insgesamt 92 schwere Überschwemmungen mit zum Teil verheerenden Folgen. Daher wurde der heilige Nepomuk (= Schutzherr aller Brücken und Patron aller elementaren Not, und zwar des Wassers, Geratene) hier besonders verehrt und 1734 sogar eine eigene Kapelle gestiftet. Heute noch erinnert eine Statue auf dem Lorettoplatz daran.

Pfarre Jedlesee - Maria Loretto
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Pfarre Gartenstadt - Blut Christi
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Pfarre Schwarzlackenau - St. Antonius von Padua
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© Floridsdorf.NET Mittwoch , 22. November 2017